Was die Vorlage enthält
Das Deckblatt hält Kundennummer, Name, Kontaktdaten und die Zuordnung zu Anamnese und Einwilligungen zusammen. Auf dem zweiten Blatt dokumentierst du Datum, Beobachtung, durchgeführte Maßnahmen, Hinweise und die behandelnde Person.
Das Verlaufsblatt kannst du mehrfach ausdrucken. Trage auf jedem Blatt dieselbe Kundenkennung und eine Blattnummer ein. So bleibt der Zusammenhang erhalten, wenn die erste Seite voll ist.
So füllst du eine Karteikarte nachvollziehbar aus
- Zuordnen: Lege für jede Person eine eigene Akte an. Prüfe Name und Kundenkennung auch auf Ergänzungsblättern.
- Ausgangsstand erfassen: Notiere, von wann die aktuelle Anamnese stammt und wo zugehörige Unterlagen liegen.
- Beobachtung festhalten: Beschreibe die Stelle, Seite und das, was du selbst festgestellt hast. Berichte der Kundin kennzeichnest du entsprechend.
- Maßnahmen ergänzen: Schreibe auf, was du tatsächlich durchgeführt hast. Vermeide Abkürzungen, die später niemand mehr versteht.
- Abschließen: Datum und behandelnde Person ergänzen. Spätere Ergänzungen als datierten Nachtrag kenntlich machen.
Die ausführliche Erstanamnese gehört auf den eigenen Anamnesebogen. Dadurch bleibt auf dem Verlaufsblatt Platz für den jeweiligen Besuch.
Was du besser getrennt hältst
Ein Behandlungsverlauf ersetzt keine Einwilligung. Fotos brauchen eine klare Zuordnung und eine geklärte Grundlage; für Veröffentlichungen gelten andere Zwecke als für die interne Dokumentation. Nutze dafür die Fotoeinwilligung als eigenes Dokument.
Die Vorlage ist keine Rechnung und kein Kassenbuch. Sie enthält bewusst keine Felder für „bar bezahlt“ oder „Karte bezahlt“. Sie dient der Kundendokumentation.
Wenn die Karte voll wird
Füge ein nummeriertes Verlaufsblatt hinzu, statt alte Einträge zusammenzustreichen. Genau an dieser Stelle wird Papier aufwendiger: Blätter müssen zusammenbleiben, Bilder brauchen einen Ablageort und frühere Besuche müssen wiedergefunden werden.
In der digitalen Kartei entsteht beim Abschluss jeder Behandlung ein datierter Verlaufseintrag. Fotos und Befunde bleiben zugeordnet. Du kannst den Beispielablauf ansehen oder mit dem schrittweisen Umstiegsplan bei deinen nächsten Besuchen beginnen.
Aufbewahrung gehört zum Ablauf
Bewahre ausgefüllte Karten zugriffsgeschützt auf und lege fest, wer sie bearbeiten darf. Prüfe die für deine Tätigkeit geltenden Aufbewahrungsanforderungen, bevor du alte Karten aussortierst. Ein digitales Duplikat ist keine automatische Erlaubnis zur Vernichtung.
Orientierung, keine Rechtsberatung. Passe Unterlagen und Abläufe an deine Praxis an. Grundlage: DSGVO, insbesondere Art. 5, 7, 9, 13, 17, 28 und 32. Redaktioneller Stand: 23.09.2026.
Häufige Fragen
Darf ich die PDF-Vorlage kostenlos in meiner Praxis nutzen?
Ja. Du darfst sie für deine eigene Praxis ausdrucken und anpassen. Ergänze deine Praxisangaben und die erforderlichen eigenen Datenschutzunterlagen.
Ist das PDF direkt am Computer ausfüllbar?
Es ist eine Druckvorlage ohne interaktive Formularfelder. Du kannst es ausdrucken oder mit einem geeigneten PDF-Programm beschriften.
Kann ich die ausgefüllten Karten automatisch in die Software importieren?
Nein. Es gibt keinen automatischen Import aus dieser Vorlage. Aktuelle Stammdaten, Anamnese und Befunde überträgst du selbst.
Passend dazu
Keine neue Karte anfangen müssen, wenn das Blatt voll ist: Teste den digitalen Verlauf an einer eigenen Beispielkundin.
Ohne Kreditkarte · Test endet automatisch · Daten jederzeit exportierbar